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OUXI-Team , 31. Januar 2026

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Kann ein E-Bike der Klasse 2 schneller als 20 Meilen pro Stunde fahren?

Sie haben ein neues E-Bike der Klasse 2 im Auge, vielleicht vergleichen Sie sogar schon online verschiedene Modelle. Die Angabe „32 km/h“ prangt auf jedem Datenblatt. Aber was bedeutet das eigentlich? Ist es eine Empfehlung? Eine Geschwindigkeitsbegrenzung, die man beispielsweise durch eine verschlossene Tür erreichen kann? Und was passiert bei rasanter Abfahrt – drosselt das Bike dann plötzlich die Leistung oder betätigt es die Bremsen?

Darf ein E-Bike der Klasse 2 schneller als 32 km/h fahren? Um diese entscheidende Frage geht es in diesem Artikel. Wir entwirren die juristischen Fachbegriffe, erklären die Funktionsweise des Bikes und sehen uns das beliebte Modell OUXI R11 genauer an, um zu sehen, warum diese Ausstattung für die meisten Fahrer so genial ist.

Was definiert ein E-Bike der Klasse 2?

Bevor wir uns mit der Geschwindigkeit von E-Bikes der Klasse 2 beschäftigen, sollten wir erst einmal die Begriffe klären. In den USA werden E-Bikes aus Sicherheitsgründen und zur besseren Übersicht in drei Hauptkategorien eingeteilt. Man kann es sich wie ein Führerscheinsystem für Fahrräder vorstellen.

Klasse 1: Der reine Pedalierer

Dieses Modell ist für Puristen, die sich noch einen kleinen Schub wünschen. Der Motor springt nur beim Treten an und schaltet sich bei 32 km/h (20 mph) sanft ab.

Klasse 2: Die Gashebelklasse

Genau diese Kategorie meinen wir. Ihr herausragendes Merkmal ist der Gashebel – meist ein Drehgriff oder ein Knopf –, mit dem der Motor Sie mühelos voranbringt, selbst wenn Ihre Füße nur auf den Pedalen ruhen. Treten ist nicht nötig. Aber, und das ist ein großes Aber, diese Motorunterstützung setzt bei 32 km/h aus. Oftmals sind auch Pedalunterstützungsmodi vorhanden, doch der Gashebel ist sein Alleinstellungsmerkmal.

Klasse 3: Hochgeschwindigkeits-Pedalunterstützung

Die Motorunterstützung funktioniert nur beim Treten in die Pedale, ermöglicht aber Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h. Mit dieser höheren Geschwindigkeit gehen zusätzliche Regeln einher: oft ein Mindestalter (z. B. 16 Jahre), ein obligatorischer Tachometer und die absolute Helmpflicht.

Die Kernidentität eines E-Bikes der Klasse 2 beruht also auf zwei Dingen: dem praktischen Gasgriff für müheloses Fahren und der fest eingebauten, nicht verhandelbaren Geschwindigkeitsbegrenzung auf 32 km/h . Dies ist nicht nur eine Unternehmensrichtlinie, sondern in die Software des Fahrrads integriert und der Schlüssel zu seiner Legalität auf Straßen und Wegen.

Der rechtliche Rahmen: Mehr als nur eine Empfehlung

Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 mph für E-Bikes der Klasse 2 ist keine bloße Empfehlung, sondern eine gesetzlich festgelegte Vorgabe. Seriöse Quellen, von Landesparlamenten bis hin zu Stadtverwaltungen, bestätigen diesen Standard einhellig.

·   Definitionen auf Bundes- und Landesebene: Das Legal Information Institute der Cornell Law School definiert ein E-Bike der Klasse 2 als ein Fahrrad mit einem Motor, der „ausschließlich zum Antrieb des Fahrrads verwendet werden darf“, aber „nicht in der Lage ist, bei einer Geschwindigkeit von 20 Meilen pro Stunde Unterstützung zu leisten“. Die jüngsten Gesetzesänderungen in Hawaii verwenden eine nahezu identische Formulierung.
·   Örtliche Umsetzung: Städte im ganzen Land orientieren sich bei ihren Vorschriften an dieser Definition. Die Stadt La Cañada Flintridge beispielsweise legt ausdrücklich fest, dass E-Bikes der Klasse 2 zwar über einen Gasgriff verfügen, aber auf eine Höchstgeschwindigkeit von 20 mph (ca. 32 km/h) begrenzt sind. Auch Folsom und Mountain House in Kalifornien veröffentlichen ähnliche Übersichten, die die Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 mph (ca. 32 km/h) für E-Bikes der Klasse 2 ausweisen.
Warum ist diese Grenze so wichtig? Diese Klassifizierung unterscheidet ein E-Bike von einem Moped oder Motorrad. Die Einhaltung der Definition der Klasse 2 gewährt ihm wichtige rechtliche Vorteile:
·   Kein Führerschein erforderlich
·   Keine Fahrzeugregistrierung oder Kennzeichen
·   Zugang zu Radwegen und -strecken (sofern die örtlichen Verordnungen dies zulassen)
Die Manipulation der Höchstgeschwindigkeit eines Motorrads, um diese Begrenzung zu umgehen, oft mithilfe von „Tuning-Kits“, wird zunehmend zu einer Straftat. Beispielsweise verbietet ein kalifornisches Gesetz aus dem Jahr 2024 solche Modifikationen strikt.

Kann ich ein E-Bike der Klasse 2 schneller machen? Physik vs. Gesetz

Hier nimmt die zentrale Frage eine interessante Wendung. Kann das Fahrrad physikalisch schneller als 32 km/h fahren? Ja. Hilft der Motor dabei? Auf keinen Fall.

Sobald das Fahrrad 32 km/h erreicht, schaltet sich der Motor sanft ab. Jede höhere Geschwindigkeit muss auf herkömmliche Weise erreicht werden: durch Treten, Bergabfahren oder mit Rückenwind. Das Fahrrad selbst, als technisch ausgereifte Maschine, könnte höhere Geschwindigkeiten problemlos bewältigen. Die Begrenzung liegt allein in der Programmierung des Motorcontrollers.

Es ist unerlässlich zu verstehen, dass der aktive Versuch, diesen Geschwindigkeitsbegrenzer zu umgehen, die rechtliche Einstufung Ihres Fahrzeugs verändert. Aus einem E-Bike der Klasse 2 kann ein nicht zugelassenes Kraftfahrzeug werden, was zum Verlust Ihres Versicherungsschutzes, einem Fahrverbot auf Radwegen und möglicherweise zu Bußgeldern führt.

Im Fokus: OUXI R11 – Ein erstklassiges E-Bike-Erlebnis der Klasse 2

Für Fahrer, die ein hochwertiges, voll ausgestattetes E-Bike der Klasse 2 suchen, das das Versprechen komfortabler, legaler und unterhaltsamer Elektromobilität einlöst, ist das OUXI R11 eine hervorragende Wahl. Es verkörpert perfekt die oben genannten Design- und Leistungsmerkmale.

Laut den Angaben auf der offiziellen Website des Herstellers ist das OUXI R11 als echtes 20-mph-Elektrofahrrad konzipiert und bietet sowohl eine Gashebelsteuerung auf Abruf als auch 5 Stufen der Tretunterstützung (PAS), wobei die Motorunterstützung bei der in Klasse 2 vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 20 mph abgeschaltet wird.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Merkmale:

OUXI R11 Elektrofahrrad – Spezifikationen

Das OUXI R11 beweist, dass es bei einem E-Bike der Klasse 2 nicht um Höchstgeschwindigkeit geht, sondern um leicht zugängliche Leistung, praktischen Nutzen und vielseitigen Fahrspaß. Die Gasgrifffunktion ist ideal zum Anfahren an Ampeln oder für kurze Pausen vom Treten, während die beachtliche Reichweite und das komfortable Design es zu einer vollwertigen Autoalternative für viele Fahrten in der Stadt machen.

Sicherheit und Verhaltensregeln beim Fahren eines E-Bikes mit 32 km/h

Das Fahren eines E-Bikes mit 32 km/h Geschwindigkeit bringt mehr Verantwortung mit sich als das Fahren eines herkömmlichen Fahrrads. Das höhere Gewicht und die höhere Geschwindigkeit verändern das Verhalten im Straßenverkehr und gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern.

·   Helmpflicht: Für E-Bikes der Klasse 2 gelten in der Regel die gleichen Helmpflichten wie für Fahrräder: Helmpflicht für Fahrer unter 18 Jahren. Unabhängig von Alter oder Gesetz ist das Tragen eines Helms jedoch immer die sicherste Wahl.
·   Wo fahren: E-Bikes der Klasse 2 sind in der Regel auf Radwegen, Radspuren und Straßen erlaubt. Beachten Sie jedoch die örtlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen, die bis zu 24 km/h betragen können. Gewähren Sie Fußgängern und anderen Radfahrern stets Vorfahrt.
·   Fahren Sie vorausschauend: Geben Sie Handzeichen, vermeiden Sie Schlangenlinien und seien Sie sich bewusst, dass Autofahrer Ihre Geschwindigkeit falsch einschätzen könnten. Die California Highway Patrol und andere Behörden bieten kostenlose Online-Sicherheitskurse für E-Bikes an, die insbesondere für Fahranfänger sehr empfehlenswert sind.

Abschluss

Kann ein E-Bike der Klasse 2 also schneller als 32 km/h fahren? Nur mit Motorkraft? Nein. Das ist aus technischen und rechtlichen Gründen nicht möglich. Mit eigener Tretkraft oder bergab? Ja, das Fahrrad kann schneller rollen, aber Sie sind auf sich allein gestellt.

Mit einem E-Bike der Klasse 2 wie dem OUXI R11 entscheiden Sie sich für smarten, unkomplizierten und legalen Fahrspaß. Es ist ideal für Pendler, die schweißfrei unterwegs sein wollen, für Wochenendausflügler, die mehr entdecken möchten, oder für alle, die die Freiheit auf zwei Rädern mit etwas Unterstützung lieben. Es geht nicht um Zahlen, sondern darum, eine neue, unglaublich angenehme Art der Fortbewegung zu erleben.