Um zu verstehen , wie schnell ein Elektrofahrrad fahren kann , sollten Sie folgende Variablen berücksichtigen:
· Motorleistung und Antriebssystem: Ein stärkerer Motor (und ein gutes Getriebe oder ein Nabenantrieb) helfen, höhere Geschwindigkeiten zu erreichen.
· Batteriekapazität und Spannung: Höhere Spannung und ausreichender Strom ermöglichen es dem Motor, mehr Leistung zu erbringen und somit eine höhere Drehzahl beizubehalten.
· Unterstützungsmodus vs. Gasgriff: Viele E-Bikes unterstützen nur bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit – darüber hinaus hängt die Geschwindigkeit von der Tretkraft des Fahrers bzw. der Schwerkraft ab.
· Gelände, Fahrergewicht, Wind, Reifendruck, Übersetzung: Diese Faktoren aus der Praxis spielen eine große Rolle.
· Rechtliche/regulatorische Beschränkungen: In vielen Ländern ist die Höchstgeschwindigkeit von E-Bikes (mit Motorunterstützung) klassenabhängig geregelt. Darauf gehen wir im nächsten Abschnitt ein.
· Geländetauglichkeit vs. Straßentauglichkeit: Einige E-Bikes oder elektrische Dirtbikes sind speziell für höhere Höchstgeschwindigkeiten im Gelände ausgelegt; typische Pendler-E-Bikes sind aus Sicherheitsgründen und aufgrund gesetzlicher Bestimmungen in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt.
Da so viele Variablen eine Rolle spielen, gibt es keine eindeutige Antwort auf die Frage, wie schnell ein Elektrofahrrad fahren kann – die meisten Modelle bewegen sich in einem allgemeinen Bereich, von Geschwindigkeiten für den täglichen Arbeitsweg bis hin zu deutlich schnelleren Hochleistungsmodellen.